Scotch Whiskey
SLAINTE MHATH!
Zum Wohl! – Schottischer Trinkspruch (wörtl.: Gesundheit gute; gespr. 'slantsche wah')
Definition
(de.wikipedia.org) http://de.wikipedia.org/wiki/Whiskey
Whisky (in Irland und großteils in den USA Whiskey geschrieben) ist ein aus Getreide durch Fermentierung und Destillation gewonnenes alkoholisches Getränk.
Das Wort Whisky, erstmalig 1736 erwähnt, leitet sich vom Schottisch-Gälischen uisge beatha ab (gesprochen: uschke bäha, auch uschkeba) bzw. vom Irischen uisce beatha (gesprochen: ischke baha oder ischke ba) und bedeutet Lebenswasser (uisge / uisce = Wasser, beatha = Leben). "Wasser des Lebens" heißt uisge / uisce na beatha. Die anglisierte Form usquebaugh hat sich aus der gälischen Ausspracheform uskeba entwickelt, wie man es oft auch in Schottland, Irland und Wales bei Ortsnamen vorfindet, wird aber heute uskvebaw ('u' wie in cut, 'aw' wie in law) oder yuskibaw gesprochen. Andere Schreibweisen sind z. B. usqu(a)ebach und usquaebae. Der Begriff war bereits im 16./17. Jahrhundert geläufig. Man verstand darunter aber nicht nur Whisky im eigentlichen Sinne, sondern auch andere Brände mit Würzzusätzen.
Whisky ist als verschnittener Blended Whisky oder als unverschnittener Single Whisky bzw. Straight Whisky im Handel (z. B. Single Malt, Straight Bourbon/Rye). Als unverschnitten gilt dabei ein Whisky, der aus einer einzigen Getreideart nach einer Methode hergestellt wurde. Verschnittener Whisky kann aus mehreren Getreidearten hergestellt werden oder aus einer Getreideart nach verschiedenen Methoden (Brennblasendestillation, engl. pot still, diskontinuierlich, und Kolonnendestillation, engl. continuous, patent oder Coffey still, kontinuierlich) und enthält häufig Zusätze aus kostengünstigen neutralen Bränden.
Wie wird Whiskey zum Whiskey
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Was ist Single Malt Whisky ?
Malt Whisky einer einzigen Destillerie, der
Ein Single Malt Whisky ist ähnlich einem edlen Wein: Sein Wesen und sein Charakter werden von den regionalen Besonderheiten seines Herkunftsortes bestimmt. |
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| Früher verfügte jede Destillerie über eine eigene Mälzerei. Heute beziehen die meisten Brennereien das Malz aus großen, zentralen Mälzereien. Dort wird es allerdings genau nach den Vorgaben der jeweiligen Destillerie unter Verwendung des entsprechenden Torfes und der brennereitypischen Rauchzugabe hergestellt. | Das traditionelle Heizmaterial beim Mälzen der gekeimten Gerste. Der Torf gibt beim Verbrennen rauchige, aber auch erdige und pflanzliche Geschmacksstoffe an die Gerste ab. Der Torf des Hochlandes enthält die Aromen der Heide und vieler Kräuter. Wurde der Torf in Seenähe gestochen, enthält er auch die Aromen des Meeres. Sickert und fließt das zum Maischen und Abfüllen verwendete Wasser durch dicke Torfschichten, wirkt der Torf auch hierüber auf den Geschmack des Malts ein. |
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| Das gemahlene Malz (Grist) wird in der Mash Tun (Maischebottich) mit heißem Wasser angesetzt, um den Zucker herauszulösen. Der Vorgang wird mehrfach wiederholt. Das Ergebnis ist eine leicht süßliche Flüssigkeit, die als Wort (Würze) bezeichnet wird. | |
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| Der große hölzerne Bottich, in dem aus Wasser und Malz durch Gärung "Wash" oder "Beer" entsteht. Große Wash Tuns fassen einige tausend Liter und sind Meisterstücke des Böttcherhandwerks. Sie werden meist aus Lärchenholz gefertigt. | |
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| Um seine Reinheit und Größe zu gewinnen, durchläuft schottischer Malt normalerweise zwei Destillationsgänge. Auf geheimnisvolle Weise wichtig für den Charakter des Destillats sind Form und Größe der kupfernen Brennblasen: immer ein Kessel mit Schwanenhals, der aber im Detail in jeder Brennerei unterschiedlich ist. Die erste Destillation „kocht“ aus dem wash den so genannten low wine mit ca. 25 % Alkohol heraus, ein Kondensat, das man als „Rohwhisky“ bezeichnen könnte. | Hier geht’s ans Feinbrennen: beim Destillieren der low wines im spirit still wird mit größter Präzision, unter Mithilfe des spirit safes, das Herz des zweiten Brenndurchlaufs, der kristallklare Mittellauf, isoliert. Dieses Destillat lässt bereits einige der typischen Eigenschaften des später ausgereiften Whiskys erkennen. |
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| In diesem Gefäß wird das "Herzstück" des Destillates aufgefangen. Der erste aufsteigende und kondensierende Dampf (Vorlauf) enthält noch unerwünschte, genussmindernde Geschmacksstoffe, ebenso der letzte Teil des Destillates (Nachlauf). Die Kunst des Brennmeisters ist es, Vor- und Nachlauf passieren zu lassen und das Herzstück des Brandes im Spirit Safe abzutrennen. | Alte Sherry- oder Bourbon-Fässer, frische oder angekohlte neue Fässer, Holzart und Größe des Fasses, das alles wirkt auf den Geschmack des Whiskys ein. Denn während der langen Lagerung findet ein Austauschprozess statt, bei dem der Whisky Farbe und Geschmacksnoten des Fassholzes in sich aufnimmt. |
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| Der Lagerort beeinflusst den Reifevorgang erheblich, denn durch die porösen Fasswände findet ein Austausch mit der Atmosphäre statt. Die salzige Meeresluft der Inseln bewirkt eine andere Geschmacksnote als der Wind des Hochlandes mit seinen Heide- und Grasaromen. | Beim Abfüllen auf Flaschen wird der ausgereifte, aber immer noch hochprozentige Malt mit reinem Wasser auf eine trinkbare Stärke von ca. 40 Vol.-% herabgesetzt. Die genaue Stärke ist von Malt zu Malt individuell unterschiedlich und soll jeweils ein Optimum an Genuss bescheren. |
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Am endgültigen Geschmackserlebnis eines ausgereiften Whiskys wirken 600 bis 800 Geschmackselemente mit. Ein Zusammenwirken, das auch mit modernsten wissenschaftlichen Methoden nicht nachzuvollziehen ist. Die wesentlichen geschmacksgebenden Faktoren sind das verwendete Getreide, das Wasser, die Gärung, die dazu verwendete Hefe, die Destillation, die Lagerung und das Alter. |







































